Es lässt sich nicht verleugnen, dass der von RHINO BUCKET für ihr erstes Album seit 2007 gewählte Titel vielleicht einen „Hauch“ zu hoch gegriffen erscheint, gab es doch in der Dekade dazwischen so manch durchaus beachtliche Veröffentlichung in Sachen klassischem Highenergy-Rock’n’Roll (man denke da nur an die nach wie vor gnadenlos guten Australier AIRBOURNE, oder auch Bands wie die Spanier ’77).
Doch auch RHINO BUCKET haben nichts verlernt und liefern zwölf Starke Songs ab irgendwo zwischen AC/DC, STATUS QUO und THIN LIZZY, manchmal ganz dezent versehen mit etwas GUNS N’ ROSES-Glam-Faktor.
Letztlich bleibt die Frage, ob sich damit mehr als nur ein kleiner Achtungserfolg einfahren lässt, denn schließlich haben AIRBOURNE und Co. in den vergangenen Jahren derart abgeräumt, dass sich der Anschluss daran trotz aller vorhandenen Qualitäten als schwierig erweisen dürfte.
So oder so, mit diesen knapp vierzig Minuten Rock’n’Roll ist man sehr gut unterhalten.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #106 Februar/März 2013 und Joni Küper
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #84 Juni/Juli 2009 und Dolli Dillo
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #133 August/September 2017 und Jens Kirsch
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #95 April/Mai 2011 und Ann-Kathrin Wilhelm