Singer/Songwriter klingen immer so, als hätten sie den Großteil ihres Lebens schon hinter sich und dabei so viel erlebt, und die ganze Schwere der Erfahrung kumuliert in ihren Songs. Das ist bei Denison Witmer aus Philadelphia beinahe ausgeschlossen, denn er ist noch ein junger Spund, trotzdem klingt er sehr, sehr alt, wenn er seine Stadt besingt.
Seine Musik ist selbstverständlich äußerst höflich und ruhig und eher nicht besonders lustig, mal spartanisch (Gitarre und Gesang), mal dezent verfeinert mit Schlagzeug, weiblicher Zweitstimme und sonstigen analogen wie digitalen Klangerzeugern.
Also genau das, was man sich so unter Singer/Singwriter-Musik heutzutage vorstellt. Aber wohl auch genau das, was man hören will, wenn man so etwas hören will, und es ist halt immer wieder ein ganz besonderes Vergnügen.
Schöne Musik für einen ruhigen Abend. (31:17) (07/10)
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