Klassischer als LEFT ALONE kann man 3-Akkord-Punk heutzutage wohl nicht spielen, und die Nähe zu RANCID oder den SWINGIN' UTTERS ist nicht zu überhören. Das reicht aber in Zeiten von haufenweise schlechten Pop-Punk-Bands und Möchtegern-Punkern, die von Majorlabels auf uns losgelassen werden, eindeutig aus, um schon mal ein entspanntes Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.
Vor allem weil LEFT ALONE auch konsequent auf irgendeinen Schnickschnack verzichten und sogar gekonnt noch Ska dazumischen, ohne dass ich gleich meine Lautsprecherboxen ankotzen muss. Anmerken muss man leider auch, dass nach 30 Minuten Spielzeit dann aber wirklich gut ist, denn etwas austauschbar sind die Songs untereinander dann doch.
Vielleicht wäre da eine gründliche Vorauswahl vor der Veröffentlichung angebracht gewesen, um solche Ermüdungserscheinungen zu vermeiden. (30:57) (6)
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