INSANITY ALERT aus Innsbruck in Österreich machen auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum genau da weiter, wo sie mit „Second Opinion“ aufhörten. Messerscharfe Gitarrenriffs wechseln sich mit leicht groovigen Parts ab und dazu keift ein heiserer Jello Biafra.
Es sind erneut die erstklassige Gitarrenarbeit und das meist rasante Tempo, die INSANITY ALERT von so manchem Mitbewerber abhebten. Im Übrigen machen die Innsbrucker nicht den Fehler, ein ganzes Album nur mit Vollgas zu bestreiten, sondern haben mit „Blunt in, blunt out“ ein Lied im Programm, das so klingt, als würden EXODUS einen AC/DC-Song covern.
Im letzten Song „Run to the pit“ erlaubte man sich die Freiheit, den IRON MAIDEN-Übersong „Run to the hills“ mit einem neuen Text zu versehen, was wirklich witzig ist und vor allem kompetent gespielt wurde und keine Vergewaltigung des Songs darstellt, so wie LUZIFERS MOB dies vor Jahren getan haben.
Bleibt zu hoffen, dass Steve Harris, sollte er je von dieser Interpretation seines Songs Wind bekommen, nicht seine Anwälte von der Leine lässt.
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